Knödelmusik ist die neue EDM!

Mittlerweile ist es keine Prophezeiung mehr, sondern unumkehrbare Gewissheit. Die Electronic Dance Music – im musikwissenschaftlichen Fachjargon auch EDM, Bumm-Bumm oder Nza-Nza – hat ausgedient. Jetzt noch Geld für eine Hüpfburgparty mit David Guetta, Avicii und Co ausgeben? Forget about it!

Ein würdiger Nachfolger scharrt längst schon nicht mehr nur in den Startlöchern: Die Knödelmusik. Sie hat ihre Wurzeln in einer Vielzahl von Genres und ist am besten Weg dazu, alles bisher Dagewesene in den Schatten zu stellen. Zum Start möchten wir euch einen der Pioniere des gerade so gehypten Genres vorstellen.

Meister Eder (mit Künstlernamen Gustl Bayrhammer) konnte zu seinen Lebzeiten nicht nur Kobolde sehen und Löwen zähmen, er war auch ein Visionär im Bereich der Popmusik. Als Vertreter der sozialkritischen Schiene der Knödelmusik war er, wie jedes Genie, seiner Zeit voraus. Als verkannter aber steinreicher Künstler sang er: „Jetzt muss ich nimmer schauen, was es kost‘, doch leider ist es kein Trost.“ Denn: „Mehr als dreißig Knödel am Tag kann ich nicht vertragen, das schlagt sich mir auf den Magen!“

Geld ist eben nicht alles im Leben. Und bei dieser Philosophie ist es auch nur eine Frage der Zeit bis die greisen Ikonen des Bumm-Bumm auf den Zug der aufstrebenden Knödelmusik aufspringen.

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